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Heinrich-Held-Haus: Virtuelle Reisen für Menschen mit geistigen und psychischen Beeinträchtigungen

Heinrich-Held-Haus: Virtuelle Reisen für Menschen mit geistigen und psychischen Beeinträchtigungen
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Wie schön wäre es, noch einmal den Sonnenuntergang am Meer zu erleben. Durch die Gassen einer vertrauten Stadt zu schlendern. Die Berge zu sehen, das Rauschen der Wellen zu hören oder einen Ort wiederzusehen, an dem unvergessliche Erinnerungen entstanden sind oder den man schon immer einmal sehen wollte.

Für viele Bewohnerinnen und Bewohner des Heinrich-Held-Hauses sind Reisen und größere Ausflüge aufgrund ihrer geistigen oder psychischen Beeinträchtigung, ihres Pflegebedarfs oder eingeschränkter Mobilität nur schwer oder teilweise gar nicht möglich. Die Welt außerhalb des eigenen Lebensumfeldes zu entdecken, ist für sie deshalb nicht selbstverständlich. Doch die Freude an neuen Eindrücken, besonderen Erlebnissen und schönen Erinnerungen bleibt.

Genau hier setzt dieses außergewöhnliche Projekt an.

Im Heinrich-Held-Haus des Diakoniewerks Essen leben 80 Menschen in acht kleinen Hausgemeinschaften. Hier finden insbesondere Menschen mit geistiger Behinderung und zusätzlichem Pflegebedarf sowie Menschen mit psychischen oder gerontopsychiatrischen Beeinträchtigungen ein Zuhause. Im Mittelpunkt stehen ein möglichst selbstbestimmtes Leben, Gemeinschaft und eine individuelle Begleitung im Alltag.

Mithilfe moderner Virtual-Reality-Brillen können die Bewohnerinnen und Bewohner auf beeindruckende virtuelle Reisen gehen – ganz bequem von ihrem Sessel oder Bett aus. Sie besuchen ihre Wunschorte, entdecken faszinierende Landschaften, spazieren durch historische Städte oder genießen die Ruhe eines Sandstrandes. Dank der realitätsnahen 360-Grad-Technik entsteht das Gefühl, tatsächlich vor Ort zu sein.

Diese virtuellen Reisen sind weit mehr als eine spannende Abwechslung. Sie ermöglichen neue Erfahrungen, können Erinnerungen wecken, Gespräche anregen und den Austausch mit anderen Bewohnerinnen und Bewohnern, Angehörigen sowie Mitarbeitenden fördern. Vor allem aber schenken sie besondere Momente voller Freude, Staunen und Lebensqualität.

Denn auch Menschen, die aufgrund einer Behinderung, psychischen Beeinträchtigung oder Pflegebedürftigkeit nur eingeschränkt reisen können, sollen die Möglichkeit haben, Neues zu entdecken und besondere Orte zu erleben.

Mit diesem Projekt finanzieren wir die Anschaffung von mehreren Virtual-Reality-Brillen, damit die Bewohnerinnen und Bewohner des Heinrich-Held-Hauses erstmals oder wieder auf Reisen gehen können – zu den Orten, die sie lieben, die sie vermissen oder schon immer einmal sehen wollten.

Denn die schönsten Reisen beginnen manchmal genau dort, wo man sie am wenigsten erwartet.

Wir freuen uns sehr, wenn du dieses Projekt mit uns unterstützt.

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Ein Projekt von: Diakoniewerk Essen e.V.

Diakoniewerk Essen e.V.

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